Bluthochdruck durch Stress?

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Ist es möglich Bluthochdruck durch Stress zu bekommen? Warum bekommt man von Stress Bluthochdruck? Wir erklären Ihnen die Verbindung von zu viel Stress und einen erhöhten Blutdruck. Außerdem berichten wir über die bekannteste Behandlungsmethode.

Bluthochdruck verursacht durch Stress?

bluthochdruck duch stressDass Stress den Blutdruck erhöht, ist allgemein bekannt. Dass jedoch dauerhafter Stress auch zu chronischem Bluthochdruck führen kann, wissen nicht alle Hypertoniker.

Der Hintergrund ist auch nicht ganz einfach: Der Körper konditioniert sich allmählich auf die Stressantwort des Bluthochdrucks, bis dieser auch bei kleinerer Aufregung steigt und damit zum Dauerzustand wird.

Mit diesem Phänomen befasst sich die Psychokardiologie. 

Symptome des Bluthochdrucks durch Stress

Wenn sehr häufiger oder dauerhafter Bluthochdruck die Standardantwort des Körpers auf Stress geworden ist, können das die Betroffenen an bestimmten Symptomen erkennen:

  • Auch kleinere Aufregungen (positiver und negativer Natur) führen zu einem Druck im Hals, Nervosität, Schwitzen und Hitzegefühlen, Herzklopfen und manchmal auch Erröten.
  • Die auslösenden Gefühle werden durchaus wahrgenommen, sie sind sehr kurz (manchmal nur Sekunden vor der körperlichen Reaktion) entstanden: Ärger, schwer zu bewältigende Konflikte, normaler Alltagsstress (Straßenverkehr, Zeit- oder Arbeitsdruck, zu viel Kommunikation), Angst, aber auch Freude.
  • Innerhalb von Sekunden reagiert die Herz-Kreislauf-Regulation mit einem Puls- und Blutdruckanstieg. Den Puls können die Betroffenen leicht durch Zählung am Handgelenk messen. Für den Blutdruck ist ein Messgerät erforderlich.

Zum Zusammenhang zwischen Stress und Bluthochdruck gibt es mit Stand 2019 rund 4.000 Studien. 

Unterschied zwischen temporärem Blutdruckanstieg und chronischem Bluthochdruck durch Stress

stressDer erhöhte Blutdruck bei Stress lässt sich nicht prinzipiell vermeiden. Er ist eine Stressantwort des vegetativen Nervensystems, die wir nicht willkürlich steuern können.

Sie hat sich in der Evolution entwickelt: Da Stress eine Gefahr (möglicherweise für Leib und Leben) signalisiert, lässt unser Körper den Blutdruck steigen, damit wir besser reagieren können.

Das passiert auch bei einem nicht lebensbedrohenden Stress, weil unser vegetatives Nervensystem fast immer noch so wie vor einigen Hunderttausend Jahren konstruiert ist und jeden Stress zunächst als Signal für eine akute Gefahr deutet.

bluthochdruck stressDoch bei einem gesunden Menschen sinkt nach der kognitiven Erfassung der stressigen Situation der Blutdruck wieder allmählich auf den normalen Ausgangswert zurück. Dieser Vorgang wird hormonell gesteuert.

Wenn nun diese normale Blutdruck-Regulation nicht mehr funktioniert, entsteht ein chronischer, sehr schädlicher Bluthochdruck durch Stress. Dabei nehmen die Betroffenen immer noch kurzfristige Blutdruckanstiege bei besonders stressigen Situationen wahr.

Den permanent erhöhten Blutdruck spüren sie aber nicht. Das ist gefährlich. Übrigens wirkt dieser Zustand auch in die entgegengesetzte Richtung: Der Körper nimmt das Signal des dauerhaft hohen Blutdrucks als Gefahrenindikator wahr.

Hypertoniker wähnen sich daher oft von Gefahren umgeben und reagieren daher vorschnell auf neuen Stress – mit einem wiederum erhöhten Blutdruck. Das setzt einen Teufelskreis in Gang. Wenn dieser Zustand erreicht wurde, sollte eine psychologische Aufarbeitung die Herz-Kreislauf-Therapie unterstützen.

Behandlung von Bluthochdruck

Sehr beliebt ist die Behandlung von Bluthochdruck mit ACE-Hemmer wie z.B. Ramipril. Um solch eine Behandlung zu beginnen, können Sie auch Online Klinken in Anspruch nehmen.

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