Bluthochdruckhilfe.com – Ihr Ratgeber bei Bluthochdruck

Bluthochdruckhilfe.com - Ihr Ratgeber bei BluthochdruckBluthochdruck bzw. arterielle Hypertonie ist hierzulande in den letzten Jahrzehnten immer mehr zur Volkskrankheit geworden. Je nach Altersgruppe leidet jeder zweite bzw. jeder dritte Erwachsene unter einem erhöhten Blutdruck, der laut Weltgesundheitsorganisation WHO ab einem Wert von 140 zu 90 mmHg gegeben ist. Doch nicht nur alte Menschen leiden unter Bluthochdruck – auch immer mehr junge Menschen müssen – aufgrund ihres ungesunden Lebensstils – mit der Herz-Kreislauf-Erkrankung leben – Tendenz steigend!

Arterielle Hypertonie ist eine Erkrankung mit zahlreichen Facetten. Man muss sich lange Zeit mit der Krankheit beschäftigt haben, um wirklich jedes Puzzleteil an Information über sie in Erfahrung bringen zu können. Wir möchten Ihnen mit unserer Website dabei helfen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen, die Sie zum Thema Bluthochdruck wissen sollten.

Wir stellen Ihnen dabei nicht nur die wichtigsten Infos zur Verfügung, sondern geben Ihnen zudem zahlreiche Tipps an die Hand, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihr Leben mit Bluthochdruck bestmöglich zu meistern. Mit ein wenig Glück und Disziplin sollte es Ihnen sogar gelingen, Ihren Blutdruck auf ein normales Niveau abzusenken, sodass Medikamente überflüssig werden.

Einführende Informationen: Bluthochdruck

Der Blutdruck wird stets in Form von zwei verschiedenen Werten dargestellt. Dabei handelt es sich um einen um den systolischen, und zum anderen im den diastolischen Blutdruck. Doch was bedeuten diese Begriffe überhaupt? Während der Systole zieht sich das Herz zusammen und pumpt das enthaltene Blut in die Arterien, während der Diastole entspannt sich der Herzmuskel wieder und füllt sich erneut mit Blut für den nächsten Herzschlag. Der systolische Wert wird dabei auch als oberer Wert bezeichnet, wohingegen der diastolische Wert den unteren Blutdruckwert darstellt. Beide Werte werden in der Einheit mmHg angegeben. Hierbei handelt es sich um die Einheit Millimeter-Quecksilbersäule bzw. Torr.

Bluthochdruck wird grundsätzlich in zwei verschiedene Typen unterteilt: In die primäre bzw. essentielle und in die sekundäre Hypertonie. Bei der primären Hypertonie gibt es keine wirklichen Ursachen für die Entstehung des Bluthochdrucks – außer dem meist ungesunden Lebensstil des Patienten. Aber auch die genetische Veranlagung spielt eine wichtige Rolle, sodass ungesunde Lebensgewohnheiten kein Muss bei der Entstehung der Krankheit sein müssen. Man sollte den Patienten also nicht vorverurteilen. Bei der sekundären Hypertonie kann der erhöhte Blutdruck entweder auf bestimmte Krankheiten oder auf bestimmte Medikamente zurückgeführt werden.

Übrigens: Die Krankheit Bluthochdruck ist nur dann gegeben, wenn der Blutdruck dauerhaft und situationsunabhängig erhöht ist. Ansonsten würde schließlich auch Sport als Ursache von Bluthochdruck gelten. Insgesamt gibt es einige Sonderfälle, deren Erwähnung an dieser Stelle jedoch den Rahmen sprengen würde.

Symptome bei Bluthochdruck

Bluthochdruck wird auch als „schleichender Tod“ bezeichnet, da sich die Krankheit meist nicht in Form von eindeutigen Symptomen äußert. Zwar existieren grundsätzlich Symptome, allerdings treten diese meist nur bei mittelschweren bis schweren Fällen von Bluthochdruck auf.

Oftmals wird Bluthochdruck erst dann diagnostiziert, wenn die Folgeerkrankungen langsam zutage treten und sich in Form von tatsächlich erkennbaren Symptomen äußern. Dazu zählen beispielsweise zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die im schlimmsten Fall mit einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall enden können. Doch wieso kommt es bei Bluthochdruck überhaupt zu Folgeerkrankungen?

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck richtet vor allem Organschäden und Schäden innerhalb der Blutgefäße an.

Die Wände der Blutgefäße halten dem hohen Blutdruck auf lange Zeit gesehen nicht stand und lassen mit der Zeit nach. Es kommt im gesamten Körper nach und nach zu einer Art Abbau, der sich früher oder später in Form von Folgeerkrankungen äußert.

Aus diesem Grund ist es deshalb immens wichtig, dass Bluthochdruck frühzeitig erkannt wird. Selbst gesunde und fitte Menschen sollten ihren Blutdruck in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Man muss schließlich nicht übergewichtig und unsportlich sein, um daran zu erkranken. Grundsätzlich gilt: Je früher der erhöhte Blutdruck erkannt wird, desto höher ist gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass Folgeerkrankungen gar nicht erst entstehen.

Die Entdeckung von Bluthochdruck während einer Routineuntersuchung ist deshalb ein Glücksfall und sollte nicht als Ärgernis angesehen werden.

Ursachen von Bluthochdruck

Wie bereits erwähnt, unterscheidet man bei Bluthochdruck die primäre und die sekundäre Hypertonie. Beide Arten des Bluthochdrucks können aufgrund verschiedener Ursachen entstehen.

Bei der primären Hypertonie kann die Entstehung des erhöhten Blutdrucks meist auf den Lebensstil des Patienten zurückgeführt werden. Die wichtigsten Faktoren sind dabei die genetische Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, eine salzreiche und kaliumarme Ernährungsweise, viel Alkohol, viel Kaffee, Rauchen, ein hohes Alter, die Wechseljahre der Frau und Stress.

Die Hauptursachen bei der sekundären Hypertone sind hormonhaltige Medikamente, das Cushing-Syndrom, das Conn-Syndrom, Phäochromozytom, Akromegalie, das androgenitale Syndrom oder auch eine Funktionsstörung der Schilddrüse.

Des Weiteren gibt es noch den Sonderfall der Schwangerschaft, in dem die ausgeschütteten Schwangerschaftshormone zu Bluthochdruck führen. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um eine temporäre Form des Bluthochdrucks.

Behandlungsmöglichkeiten

Bluthochdruck kann heutzutage relativ effektiv behandelt werden. Grundsätzlich versucht man bei der Therapie zuerst um die Einnahme von Medikamenten herumzukommen. Stattdessen sollte der Patient versuchen, einen gesünderen und aktiveren Lebensstil zu pflegen. Dazu zählen eine Anpassung der Ernährung, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, regelmäßige Bewegung, Abbau von Übergewicht und Stressabbau. Meist lässt sich der Blutdruck durch diese nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bereits auf ein normales Niveau absenken, sodass Medikamente überflüssig werden oder zumindest die Dosis gesenkt werden kann.

Lässt sich der Blutdruck hingegen nicht senken oder erreicht bereits gefährliche Größenordnungen, dann stehen insgesamt vier verschiedene Medikamente zur Behandlung zur Verfügung, die allesamt auf ihre Weise blutdrucksenkend wirken. Dazu zählen ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika („Entwässerungstabletten„) und Kalziumkanalblocker.

Lebensstil spielt eine wichtige Rolle

Wie Sie nun wissen, stellt ein gesunder und aktiver Lebensstil eine effektive Behandlungsmöglichkeit bei Bluthochdruck dar. An dieser Stelle möchten wir auf unsere blutdrucksenkenden Tipps aufmerksam machen, die eine nahezu vollständige Auflistung von effektiven Maßnahmen enthält, um den persönlichen Blutdruck zu senken. Wenn Sie sich an diese Tipps halten, dann sollte Ihr Blutdruck im Laufe von Wochen und Monate langsam, aber kontinuierlich absinken. Die beiden wichtigsten Erfolgsfaktoren sind hierbei Disziplin und Kontinuität.

Weitere wichtige Informationen

Zum Schluss möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf einige weitere, interessante Artikel lenken, deren Inhalte für Bluthochdruck-Patienten zu den Grundlagen gehören sollten:

  • Blutdruck richtig messen
    Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich der Blutdruck feststellen lässt. Im verlinkten Artikel zeigen wir Ihnen zum einen, welche Methoden zur Blutdruckmessung es tatsächlich gibt, und zum anderen, wie Sie Ihren Blutdruck ganz einfach innerhalb der eigenen vier Wände feststellen können.
  • Führen einer Blutdrucktabelle
    Bei Bluthochdruck ist es sinnvoll, eine Art Tagebuch über den Blutdruck zu führen. Der Fachbegriff dafür lautet Blutdrucktabelle. In diese werden die Ergebnisse einer jeden Blutdruckmessung eingetragen. Auf diese Weise kann man selbst nachvollziehen, wie sich der individuelle Blutdruck im Laufe der Zeit entwickelt hat. Außerdem wird jeder Arzt dankbar sein, wenn er eine solche Blutdrucktabelle in die Finger bekommt. Sie erleichtert die Behandlung ungemein, da der Arzt auf diese Weise Trends in der Entwicklung feststellen kann.
  • Sonderfall: Pulmonale Hypertonie
    Sie wissen bereits, dass Bluthochdruck nicht gleich Bluthochdruck ist. Die pulmonale Hypertonie stellt einen Sonderfall dar, der den Lungenkreislauf betrifft. Wer unter dieser Krankheit leidet, der weist einen erhöhten Blutdruck innerhalb der Lungenarterie auf. Wenn sich die Krankheit einmal manifestiert hat, dann ist meist eine Herz- und/oder Lungentransplantation notwendig, um die Krankheit in den Griff zu bekommen, weshalb die Lebenserwartung nach der Diagnose von pulmonaler Hypertonie meist auf drei Jahre schrumpft.

Das Internet ersetzt keinen Arzt!

Die Informationen, die Sie auf unserer Website finden, wurden allesamt nach bestem Wissen und Gewissen zusammengesucht. Außerdem finden Sie im Internet noch zahlreiche weitere Seiten, die sich größtenteils hervorragend mit dem Thema Bluthochdruck auseinandersetzen.

Jedoch: Das Internet kann niemals einen richtigen Arzt ersetzen. Wenn Sie wichtige Fragen haben, dann sollten Sie sich immer zuerst an einen Arzt wenden. Das Internet kann lediglich pauschale Informationen bereitstellen. Ein Arzt geht hingegen auf Ihre individuelle Situation ein und beachtet diese bei seinen Ratschlägen.

Fazit: Das Internet kann als erste Anlaufstelle oder zur Vertiefung des eigenen Wissensstandes verwendet werden. Wer allerdings eine individuelle Beratung benötigt, der ist in einer Arztpraxis besser aufgehoben.